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KLAVIERABEND - STIMMEN DES OSTENS
 



KLAVIERABEND

Sonntag, 13.12.2015, 19:00 Uhr
Literaturhaus

KLAVIERABEND "Stimmen des Ostens"
Uwe Balser
spielt:
Nikolai Medtner (1880-1951)
Vergessene Weisen op. 38

Paul Pabst (1854-1897)
Konzertparaphrase über Tschaikowskys Oper Eugen Onegin

Yuri Blinov spielt:
Fryderyk Chopin (1810-1849)
Sonate Nr. 1 in c-Moll, op. 4

Alexander Skrjabin (1872-1915)
Etüde cis-Moll op. 2/1
Vier Präludien op. 39
Sonate Nr. 8, op. 66
Poème "Vers la Flamme" op. 72

YURI BLINOV

geb. in Drogichin, Weißrussland, erhielt seine erste musikalische Ausbildung am staatlichen Musiklyzeum in Minsk. Bereits mit 12 Jahren debütierte er mit Schostakowitschs 2. Klavierkonzert und dem Staatlichen Belarussischen Sinfonieorchester in Leningrad/St. Petersburg. Nach Preiserfolgen in Russland und Lettland gewann er 17-jährig den 1. Preis beim 1. Internationalen Prokofiew-Wettbewerb in St. Petersburg.

An der Staatlichen Weißrussischen Musikakademie erwarb er den Bacherlor- und Masterabschluss bei Prof. Shelomentseva. Nach Erhalt eines Stipendiums setzte er sein Studium in USA an der Texas Christian University in Fort Worth fort, das er mit dem „Piano Artist Diploma“ abschloss.

Mit der Wahl zu den 30 weltbeseten Pianisten wurde er 2001 zur Teilnahme am Internationalen Van Cliburn-Klavierwettbewerb zugelassen. Mehrere 1. Preise gewann er außerdem bei bedeutenden Wettbewerben in den USA, u.a. 2001 beim „Music Teachers National Association, 2002 bei den Internationalen Wettbewerben „Bartok-Prokofiew“ und 2005 beim Grand Prix Chopin in Texas. 2011 wurde Yuri Blinov mit dem Grand Prix des „Val Tidone“ internationalen Klavierwettbewerbs in Italien ausgezeichnet.

Konzerttourneen führten ihn nach Russland, Japan, China, Deutschland, Belgien, Italien, Polen und in die USA, wo er 2006 in der Carnegie Hall, New York auftrat.

Auch als Komponist hat er sich einen Namen gemacht, als Preisträger des Internationalen Kunstwettbewerbs der Jugend in Moskau. Eine Auszeichnung erhielt er beim Internationalen Prokofiew-Komponisten-Wettbewerb 2003. Im Jahr 2000 wurde seine Auftrags-Komposition „Impromptu und Fuge“ für den Internationeln Klavierwettbewerb in Minsk ausgewählt.

Sein Studium in Rochester, USA, hat er als „Doctor of Musical Arts“ abgeschlossen. Von 2008 bis 2010 war er Präsident der „International Society of Pianists and Composers“, einer Gesellschaft, die junge Komponisten unterstützt. Seit 2011 ist er Dozent für Klavier an der Staatlichen Weißrussischen Musikakademie.


UWE BALSER
stammt aus Diez, arbeitet inzwischen aber vor allem in Heidelberg. Dort leitet er den Fachbereich für Klavier an der Musik- und Singschule der Stadt und hat die künstlerische Leitung der Jahrhundertwendegesellschaft Heidelberg inne. Balser gilt als Experte für den russischen Komponisten Nikolai Medtner. Darüber hinaus begeistert er sich besonders für Beethoven und die „Neue Wiener Schule“ (Schönberg, Berg und Webern). Uwe Balser engagiert sich für Neue Musik und spielte zahlreiche Uraufführungen, so auch das „Klavierstück III“ von Johannes Fritsch. Martin Herchenröder widmete ihm sein „Capriccioso“ und zwei der „Metamorphosen einer Idylle“, Martin Münch schrieb für ihn seine Violinsonate und das „Scherzo Tristanesque“ für Klavier-Solo.

Balsers Liebe gilt auch der Kammermusik und dem Kunstlied: In den Jahren 1997 und 2002 nahm er CDs mit der koreanischen Mezzosopranistin Hyo-Soon Kim mit koreanischen Liedern auf und im Jahr 2008 gründete er mit Eva Esser, Violine und Dorothea von Albrecht das Trio Baldoré.

Neben seinen Konzertreisen, die ihn durch viele europäische Länder bis nach Japan, Australien und Korea führten, gab Uwe Balser Meisterkurse in Brisbane, Timisoara (Rumänien), Nagoya (Japan), Pusan (Süd-Korea), Moskau und München sowie im Rahmen des Klaviersommers im Oberbergischen Land.

Uwe Balser erhielt seine Ausbildung bei Reinhold Glaeser in Limburg, Pavel Gililov an der Musikhochschule Köln und Naum Grubert am „Sweelinck-Konservatorium“ in Amsterdam. Nach den Konzertexamen an beiden Instituten erhielt er wertvolle künstlerische Impulse insbesondere durch seine langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft mit dem großen russischen Pianisten Igor Shukow.

Neben seinen Konzertreisen, die ihn durch viele europäische Länder und bis nach Japan, Australien und Korea führten, genießt er einen ausgezeichneten Ruf als Pädagoge. Meisterkurse gab er bisher in Brisbane (Australien) im Rahmen des „Stoliarsky International Festival“, in der Hochschule in Timisoara (Rumänien), im Klaviersommer im Oberbergischen Land, mehrfach in Nagoya (Japan), in der „Dong-A University“ in Pusan (Süd-Korea), in der zentralen Musikschule in Moskau und in München.